Definition
Was ist eine Rechtsschutzversicherung?
Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten, die bei der Durchsetzung deiner rechtlichen Interessen entstehen: Anwaltskosten, Gerichtsgebühren, Sachverständigenhonorare und — falls nötig — auch die Kosten der Gegenseite.
Ohne Rechtsschutz schrecken viele Menschen davor zurück, ihr Recht einzufordern — weil ein Prozess schnell 5.000 bis 30.000 € kosten kann. Die Rechtsschutzversicherung macht den Zugang zur Justiz erschwinglich und gibt dir die Freiheit, konsequent vorzugehen.
Leistungsmodule
Die vier Kernbereiche des Rechtsschutzes
Privat-Rechtsschutz
Schutz bei Streitigkeiten im Alltag: mit Nachbarn, Handwerkern, Online-Shops, Ärzten, Versicherungen oder Behörden.
Berufs-Rechtsschutz
Absicherung bei arbeitsrechtlichen Konflikten: Kündigung, Mobbing, Gehaltsstreitigkeiten oder Diskriminierung am Arbeitsplatz.
Verkehrs-Rechtsschutz
Schutz rund ums Fahrzeug: nach Unfällen, bei Bußgeldbescheiden, Führerscheinentzug oder Kfz-Kaufstreitigkeiten.
Wohnungs-Rechtsschutz
Für Mieter und Vermieter: Streit um Mieterhöhungen, Nebenkosten, Kündigungen, Mängel oder Kautionen.
Leistungsumfang
Was übernimmt die Rechtsschutzversicherung?
Gute Tarife decken alle wesentlichen Streitigkeiten ab — von der außergerichtlichen Einigung bis zum Revisionsverfahren.
- Anwaltskosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
- Gerichtskosten und Verfahrensgebühren
- Sachverständigen- und Gutachterkosten
- Kosten der Gegenseite (bei Niederlage)
- Zeugengebühren und Reisekosten
- Kosten für Mediation und außergerichtliche Einigung
Die meisten Rechtsschutzversicherungen haben eine Wartezeit von 3 Monaten. Für bereits laufende oder absehbare Streitigkeiten besteht kein Versicherungsschutz.
Ausnahme: Verkehrs-Rechtsschutz greift in vielen Tarifen sofort — ohne Wartezeit.
Typische Streitkosten ohne Versicherung
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FAQ
Häufige Fragen zur Rechtsschutzversicherung
Was ist eine Rechtsschutzversicherung?
Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten eines Rechtsstreits — Anwalts- und Gerichtskosten sowie Sachverständigengebühren. Sie schützt dich vor den hohen finanziellen Risiken eines Prozesses und ermöglicht es dir, dein Recht auch dann durchzusetzen, wenn die Gegenseite finanziell stärker ist.
Was deckt eine Rechtsschutzversicherung ab?
Je nach Tarif sind folgende Bereiche abgedeckt: Privat-Rechtsschutz (Streit mit Nachbarn, Handwerkern, Ärzten), Berufs-Rechtsschutz (Konflikte mit dem Arbeitgeber), Verkehrs-Rechtsschutz (Unfälle, Bußgelder, Führerscheinentzug) und Wohnungs-Rechtsschutz (Streit mit Vermieter oder Mieter).
Gibt es Wartezeiten bei der Rechtsschutzversicherung?
Ja, in der Regel gilt für die meisten Bereiche eine Wartezeit von 3 Monaten ab Vertragsabschluss. Der Verkehrs-Rechtsschutz ist häufig sofort wirksam. Bereits bestehende Streitigkeiten sind grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Wann lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung?
Eine Rechtsschutzversicherung lohnt sich besonders für Mieter und Vermieter, Berufstätige in konfliktreichen Arbeitsverhältnissen, Autofahrer sowie Personen, die rechtliche Auseinandersetzungen im Alltag für realistisch halten. Schon ein einziger Rechtsstreit kann mehrere tausend Euro kosten.
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